Der Pforzheimer Weltladen feiert sein 30-jähriges Bestehen mit einem Themenabend im Konsumat. Als der Weltladen in den 80er Jahren gegründet wurde, gab es viele Veranstaltungen zum Thema Dritte Welt. Heute kommen die Kunden wegen der Qualität der Ware. Pforzheim. Fair gehandelte Waren, Musik, selbst gemachtes Essen und endlich mal wieder Zeit zum Reden. Das haben sich die 30 ehrenamtlichen Mitarbeiter des Weltladens für ihre Feier vorgenommen.

„Früher haben sich die Kunden im Laden getroffen, um über Entwicklungspolitik zu reden. Heute sind die Waren Träger der Information“, sagt Katharina Frank, langjährige Mitarbeiterin. Deshalb ist auch der Themenabend unter dem Motto „Was kostet die Welt?“ am Samstag besonders. Als der Weltladen in den 80er Jahren gegründet wurde, gab es viele Veranstaltungen zum Thema Dritte Welt. Heute kommen die Kunden wegen der Qualität der Ware.

Für Elisabeth Herbeck, Gründerin des Ladens, sind die Projekte viel wichtiger, die mit dem Erlös unterstützt werden. Deshalb findet einmal im Monat ein „Ladenabend“ statt. Dann wird über die Projekte beraten. Private Kontakte garantieren, dass die Hilfe auch ankommt. Mitarbeiter und Freunde des Weltladen Pforzheim sorgen für einen regelmäßigen Austausch mit Projekt-Ländern wie Nicaragua und Indien. Hilfe zur Selbsthilfe gilt als Grundsatz. „Manche demonstrieren oder beten. Wir engagieren uns im Laden. So ein Kaffeebauer erwartet konkrete Hilfe“, sagt Frank.