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„Früher haben sich die Kunden im Laden getroffen, um über Entwicklungspolitik zu reden. Heute sind die Waren Träger der Information“, sagt Katharina Frank, langjährige Mitarbeiterin. Deshalb ist auch der Themenabend unter dem Motto „Was kostet die Welt?“ am Samstag besonders. Als der Weltladen in den 80er Jahren gegründet wurde, gab es viele Veranstaltungen zum Thema Dritte Welt. Heute kommen die Kunden wegen der Qualität der Ware.
Für Elisabeth Herbeck, Gründerin des Ladens, sind die Projekte viel wichtiger, die mit dem Erlös unterstützt werden. Deshalb findet einmal im Monat ein „Ladenabend“ statt. Dann wird über die Projekte beraten. Private Kontakte garantieren, dass die Hilfe auch ankommt. Mitarbeiter und Freunde des Weltladen Pforzheim sorgen für einen regelmäßigen Austausch mit Projekt-Ländern wie Nicaragua und Indien. Hilfe zur Selbsthilfe gilt als Grundsatz. „Manche demonstrieren oder beten. Wir engagieren uns im Laden. So ein Kaffeebauer erwartet konkrete Hilfe“, sagt Frank.
]]>Fair gehandelte Produkte sind gefragt, das spürt auch der kleine Weltladen Donaueschingen in der Wöhrdenstraße. Ehrenamtliche stehen hier hinter der Ladentheke und bieten ein ausgesuchtes Sortiment an. “Dank der guten Annahme der fairen Ware durch die Donaueschinger Bevölkerung, verzeichneten wir ein kräftiges Umsatzplus”, freut sich die Leitung.
Einen Teil davon spendete der Verein nun an langjährige, von ihm unterstützte Projekte, in Nicaragua, Selbsthilfeprojekt (1500 Euro), Burma, Hebammen-Projekt (2500 Euro), und Peru und das Straßenkinder-Projekt (1000 Euro).
]]>Einen Überblick über die wichtigsten Fair Trade Siegel und Bio-Siegel gibt es hier.
Auch wenn Bio-Siegel und Fair Trade Siegel vieles gemeinsam haben, unterscheiden sie sich dennoch im Schwerpunkt ihrer Zielsetzung. So werden bei Bio-Siegeln in erster Linie ökologische Standards überprüft während der Fokus von Fair Trade Siegeln vor allem auf der Einhaltung von Sozialstandards liegt.
Wie bei den Bio-Siegeln gibt es auch bei den Fairtrade Siegeln qualitative Unterschiede. Insgesamt existieren vier bedeutende Fairtrade Siegel. Wer sich für die Unterschiede zwischen diesen interessiert, kann mehr darüber im Ergebnisbericht der Studie Fair ODER NICHT Fair? erfahren. Nur soviel, Olaf Paulsen, der Verfasser der Studie, resümierte, dass das FLO Fairtrade-System als einziges der vier untersuchten Ansätze den international anerkannten Kriterien des Fairen Handels entspreche, wie sie durch die Fair-Handels-Bewegung definiert wurden. Damit ist das FLO Fairtrade-System das derzeit einzige Gütesiegel-System des Fairen Handels, das in der Praxis umgesetzt wird.
Die internationale Zertifizierungsstelle FLO-CERT überprüft die Einhaltung der vorgegebenen Kriterien. Hierzu werden Produzentengruppen, Händler und Lizenznehmer regelmäßig kontrolliert. Lizenzen zur Nutzung des Siegels werden von nationalen Siegelinitiativen an Unternehmen vergeben. Im deutschen Sprachraum sind dies Transfair für Deutschland, die Max Havelaar-Stiftung für die Schweiz und Fairtrade Österreich.
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